Keine Angst vor der Augenoperation
Der Wunsch, endlich auf die Brille oder Kontaktlinsen verzichten und wieder ohne Sehhilfe sehen zu können, besteht bei sehr vielen Menschen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, denn im Alltag können diese zur Korrektur der Fehlsichtigkeit benötigten Hilfsmittel durchaus hinderlich und störend sein. Vor einer Augenoperation, die diese Probleme gleich auf einen Schlag lösen könnte, scheuen sich dennoch viele Betroffenen – aus Angst. Es geht doch schließlich um mein Augenlicht – das ist die Begründung, die oftmals zu hören ist, und die auch zutrifft. Es geht tatsächlich um die Sehfähigkeit – und die kann durch eine Augen OP deutlich verbessert werden.
Das Komplikationsrisiko liegt bei Augenoperationen zur Korrektur einer Sehschwäche liegt mittlerweile bei unter einem Prozent. Moderne Lasertechnologien, streng kontrollierte Hygienestandards und hoch qualifizierte Ärzte machen dieses möglich. Die Operation der Augen wird im Normalfall ambulant in speziell ausgerichteten Kliniken durchgeführt und ist für den Patienten schmerzfrei. Eine Vollnarkose ist nicht nötig, die Augen werden durch anästhesierende Tropfen betäubt, sodass der Patient während und auch nach dem Eingriff keine Schmerzen empfindet. Nach der Behandlung werden antibiotische Augentropfen verabreicht, um eine Infektion zu vermeiden. Brille und Kontaktlinsen können direkt nach der Augenlaser-Behandlung eingemottet werden – die uneingeschränkte Sehfähigkeit ist wieder hergestellt.
Da es aber auch im Bereich der Augenoperation einige schwarze Schafe gibt, ist es unabdingbar, sich vorab sorgfältig zu informieren und beraten zu lassen – denn die Scharlatane sind auf den ersten Blick nicht immer sofort von seriösen Augenkliniken zu unterscheiden. Eine große Spanne ist auch bezüglich des preislichen Aspektes (z.B. bei Lasik Behandlungen) zu finden, wobei aus der Höhe des Behandlungspreises nicht zwangsläufig Rückschlüsse auf die Qualität der medizinischen Leistung gezogen werden können.
Autor:
Marlis Schuh-Brandl