Finanzierung von Auslandsimmobilien
Wer träumt nicht davon, dort zu Leben wo andere, vielleicht Freunde oder Verwandte, Urlaub machen. Wenn die dafür notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, alles kein Problem. Wie sieht es aber bei einer Finanzierung von Auslandsimmobilien aus. Soll man die Finanzierung über eine deutsche Bank abwickeln oder über eine ausländische Bank vor Ort? Hier bekommen sie ein paar grundlegende Informationen was die Finanzierung von Objekten im Ausland angeht.
Finanzierung von Auslandsimmobilien über eine Bank/Bausparkasse in Deutschland:
Deutsche Banken verlangen für derartige Geschäfte in der Regel eine Sicherheit vom Kunden, die dieser in Deutschland bieten kann. Die Banken vermeiden damit das Risiko einer Grundbucheintragung im Ausland. Eine eventuelle Zwangsvollstreckung im Ausland kann sich durchaus über Jahre hinziehen. Weiterhin müsste die Bank einen sachkundigen Berater hinzuziehen, der mit den rechtlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes vertraut ist. Es gibt zwar einige Bausparkassen die ausländische Immobilien beleihen, allerdings verteuert das die Finanzierungskosten um etwas 5% des Kaufpreises.
Finanzierung von Auslandsimmobilien über eine ausländische Bank (Fremdwährungskredit):
Grundsätzlich spielen Währungsunterschiede innerhalb der Eurozone keine Rolle mehr, zumal dieses Problem seit der fast europaweiten Einführung des Euros kaum noch auftritt. Ausländische Banken beleihen Immobilien in der Regel bis zu 60% des Schätzwertes. Dieser Wert wird von einem Sachverständigen, der im Auftrag der handelt, festgelegt. Die Kosten einer solchen Schätzung belaufen sich auf ca. 1% des Schätzwertes. Hinzu kommen noch eventuelle Kosten für Auslandsüberweisungen. Unbedingt sollte man sich vor einer Finanzierung von Auslandsimmobilien über das Zinsniveau vor Ort informieren. In vielen Ländern ist das Zinsniveau deutlich höher als in Deutschland.
Autor:
Mark Breuer
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