Datum: 04.02.2012

Das moderne Branchenbuch?



Wie alles in der Welt verändern sich auch Anforderungen und Gegebenheiten auf dem Handwerker Marktplatz. Bis vor wenigen Jahren stellte das viel beworbene Brachenbuch die einzige adäquate Möglichkeit dar, Handwerker für die wichtigen Reparaturen und Renovierungen Haushalt zu finden.

 

Mittlerweile haben clevere Geschäftsleute das Handwerkerportal geschaffen, auf den Auftraggeber Angebote einholen können und sich gleichzeitig Handwerker mit einem Gebot für bestimmte Aufträge interessant machen können. Vielfach geschieht dies im Rahmen einer Jobauktion, oft machen die möglichen Fachleute ihr Angebot. Nach eingehender Prüfung aller Angebote auf dem Marktplatz entscheidet der Auftragsanbieter letztlich, welcher Handwerker den Zuschlag und somit den Auftrag erhält. Interessant sind diese Auftragsbörsen besonders deshalb, weil der Auftraggeber nur abschließend die Entscheidung treffen muss. Die Angebote hingegen kommen direkt von den Fachleuten per E-Mail in den Posteingang. Auch aufwändiges Rum zu telefonieren wie im Falle der Suche mithilfe von einem Brachenbuch fällt weitgehend weg der Bequemlichkeit zum Opfer. Selten haben im Jobs schneller den passenden Auftragnehmer gefunden als im Zeitalter der modernen und gerne genutzten Handwerksbörse.

 

Das Online-Einholen der Angebote funktioniert mit wenig Aufwand innerhalb weniger Klicks. Dienstleister können sich problemlos darstellen, um einen Überblick über die jeweilige Angebotspalette für Auftraggeber zu bieten. So mancher Extra-Auftrag hat sich schon über diese Jobbörsen ergeben nach dem Ende einer Versteigerung im Handwerksbereich und der anschließenden Auftragsvergabe. Auftraggeber haben erkannt, wie einfach das Einholen der Angebote von Handwerkern geworden ist. Den gehobenen Ansprüchen folgend, haben sich etliche spannende Handwerker Portale entwickelt, die vor allem in Zeiten schlechter Auftragslagen Gelegenheit für Handwerker bieten, über die Runden zu kommen. Die Kosten auf beiden Kosten sind meist günstig, denn nur geringe Prozentsätze werden bei den Jobbörsen für die Vermittlung berechnet, immerhin fallen die hohen Personalkosten weg, die in Büros im Normalfall entstehen. So kann das Branchenbuch wohl nur noch als eine sinnvolle Ergänzung auf der Suche nach dem besten Handwerker gesehen werden.

 

 

Autor

Elke Lohre

elke.lohre@onmeco.de

 


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