Druck-Sachen vorbereiten
Ein Briefbogen oder eine Visitenkarte gehören selbstverständlich zu jedem Unternehmen. Die besten Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie die Drucksache bei einer Druckerei in der Nähe in Auftrag geben. Die Mitarbeiter der Druckerei verfügen über viel Erfahrung und geben im persönlichen Gespräch den einen oder anderen wertvollen Tip, der Ihnen viel Zeit und Mühe spart.
Alfons Merten von der Druckerei "WEBO DRUCK" in Bochum gibt in diesem Artikel Antworten auf die häufigsten Fragen zur Druckvorbereitung, denn: ein gutes Druckergebnis für Ihre Druck-Erzeugnisse hängt von einer guten Vorlage ab.
Druckvorlagen:
Für die Erstellung Ihrer Flyer, Visitenkarten oder Briefbogen benötigt der Drucker reprofähige Vorlagen wie z. B. Filme/Lithos, eine Reinzeichnung oder einen Laser-Ausdruck (Briefkopf/Visitenkarte).
Fotokopien, Stempelabdrücke oder Telefaxe sind nicht geeignet.
Digitale Vorlagen:
Außerdem mag der Drucker gerne Vorlagen in digitaler Form. Es handelt sich hierbei um Dateien, die mit den Programmen Corel Draw, Freehand, Adobe Indesign, Adobe Illustrator oder Quark Xpress erstellt worden sind.
Dateien aus Textverarbeitungs- und Präsentationsprogrammen (z. B. WORD, POWERPOINT etc.) sind für die Druckvorstufe nicht geeignet.
Schriften:
Wandeln Sie Ihre Schriften bitte in Kurven oder Pfade um,
oder legen Sie die Schriftdateien bei. Dafür sind in den meisten Programmen Funktionen enthalten (z. B. PreFlight, Für Belichtungsstudio verpacken o. ä.)
Bilder:
In einer Datei eingebettete Bilder bitte immer separat als Originalbilddatei beifügen. Bilder müssen eine Auflösung von mindestens 300 dpi haben.
Eingescannte Logos/Strichzeichnungen benötigen eine Auflösung von 600 dpi.
Logos sollten als vektorisierte „eps“-, Freehand- oder CorelDraw oder Adobe Illustrator Datei zur Verfügung gestellt werden.
Farben:
Dateien für Einfarbendruck legen Sie bitte in Schwarz an. Verwenden Sie für Mehrfarbendruck ausschließlich Volltöne (z. B. 100 % Cyan, 100 % Magenta etc.) oder in den gebräuchlichen Druckfarben (HKS, Pantone).
Die RGB Bildschirmfarben (Rot/Grün/Blau) sind für den Druck nicht geeignet.
Diese Hinweise sind aber nur für Menschen gedacht, die sich mit den oben genannten Programmen auskennen. Für alle anderen gilt: am besten alles zum Drucker oder Mediengestalter tragen und von der 3jährigen Ausbildung profitieren.
Autor:
Alfons Merten
WEBO Druck
Castroper Hellweg 417
44805 Bochum
Tel. 0234/501198
Fax 593771