Datum: 31.07.2010

DSL-Bandbreiten für jeden Bedarf



Je höher die DSL-Bandbreite ist, für die man sich bei der Bestellung eines neuen DSL-Anschlusses bei einem DSL-Provider entscheidet, desto schneller surft man später auch im Web. Beim Surfen mag die höhere Datenübertragungsrate bei höheren DSL-Bandbreiten nicht so sehr auffallen, stark bemerkbar macht sich aber bei Downloads.

Wer oftmals Filme oder Software aus dem Internet lädt, kommt kaum daran vorbei, früher oder später eine hohe DSL-Bandbreite für seinen DSL-Anschluss zu buchen. Die Preise der DSL-Tarife und DSL-Bandbreiten variieren jedoch zwischen den DSL-Anbietern erheblich. Die Preise sollten unbedingt genau verglichen werden, wobei darauf zu achten ist, zu welchem monatlichen Pauschalpreis ein DSL-Anbieter welche DSL-Bandbreite liefert. Mitunter sind DSL-Tarife mit der Bandbreite DSL 2000 noch teurer als - bei einem anderen Anbieter - DSL-Tarife mit der Bandbreite DSL 6000. Niemand möchte für weniger Leistung mehr zahlen. Gerade im DSL-Bereich sind Preisvergleiche deshalb ein Gebot der Vernunft. Zwar muss man sich hierfür ein wenig Zeit nehmen, allerdings bindet man sich auch über längeren Zeitraum an einen DSL-Provider, so dass man die DSL-Provider genauso gründlich prüfen sollte wie man andere Produkte prüft, bevor man sie erwirbt.

Bedacht werden muss jedoch stets, dass nicht jede DSL-Bandbreite auch für jedes Haus verfügbar ist. DSL 1000 - die Einsteiger-Bandbreite - ist noch nahezu überall in Deutschland zu haben. Schwieriger wird es schon bei DSL 6000, und richtig problematisch bei DSL 16.000. In Ballungszentren wie Berlin, Hamburg oder München kann zugute jeder mit DSL 16.000 surfen, auf dem Lande hingegen fast niemand.


Autor: Manuel Meister
m.meister(at)web.de


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