Datum: 07.09.2010

Der Energieverbrauch bei Immobilien ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor



Wer sich beim Bau einer Immobilie für ein so genanntes Niedrigenergiehaus entscheidet, der leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern schont zugleich seinen Geldbeutel. Denn bei diesem Haustyp ist es wirklich so, dass der Energieverbrauch deutlich niedriger als bei anderen Immobilien ausfällt – was sich natürlich auch auf die Betriebskosten auswirkt. Somit muss man im Gegensatz zu anderen Immobilienbesitzern nicht so viel Geld für Erdgas oder Heizöl ausgeben – stattdessen kommt man deutlich günstiger davon. Meist setzen die Architekten oder Bauträger die Niedrigenergiehäuser erbauen sowieso auf andere Energieträger, so dass man entweder mit Holzpellets heizt oder eine Wärmepumpe im Haus installiert wird.

Im Bezug auf die Kosten für solche eine Immobilie bleibt zu sagen, dass die Realisierung relativ preiswert möglich ist. Der Aufpreis gegenüber einer herkömmlichen Immobilie ist nicht besonders hoch. Außerdem werden auf dem Markt auch sehr günstige Niedrigenergiehäuser angeboten, wie zum Beispiel Holzhäuser. Gerade Holzhäuser sind besonders stark im kommen, da diese die perfekte Symbiose aus geringem Energieverbrauch und Umweltschutz darstellen, was ganz einfach an den umweltfreundlichen Baustoffen liegt.

Übrigens profitieren Bauherren und Käufer entsprechender Immobilien nicht nur vom niedrigen Energieverbrauch. Sie haben nämlich die Möglichkeit, einen sehr günstigen Immobilienkredit in Anspruch zu nehmen. Es gibt nämlich mehrere Banken die spezielle Förderdarlehen anbieten. Meist handelt es sich dabei um KfW-Darlehen, die staatlich bezuschusst werden. Dadurch kommt der Immobilienkäufer oder der Bauherr in den Vorteil einen günstigeren Zinssatz in Anspruch nehmen zu können. Diese Zinssätze sind meist so günstig, dass es sich auf jeden Fall lohnt, entsprechende Darlehensanfragen zu stellen. Allerdings soll an dieser Stelle auch darauf hingewiesen werden, dass die Banken die Bauunterlagen sehr genau prüfen und nur wirkliche Niedrigenergiehäuser fördern.

 

Autor:

H.Wiedow


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