Give-aways bei Konzerten
Seit vielen Jahren gelten Eintrittskarten für Musikkonzerte oder Festivals als Erinnerungsstücke, die kein Besucher missen möchte. Gerade bei größeren Veranstaltungen sind die am Eingang verteilten Armbänder, die auch für den späteren Wiedereinlass wichtig sind, eine Art Kultgegenstand, der über viele Jahre hinweg mit sich herum getragen wird. Ähnlich ist es bei Konzerten diverser unbekannterer Interpreten. Oftmals werden am Eingang bereits Sticker der Band oder der dazugehörigen Vorband verteilt oder direkt auf den Parkplätzen im Näheren Umkreis an den Autos platziert. Auf diese Weise behalten die Besucher diesen Interpreten, gerade diesen besonderen Abend, in Erinnerung und zeigen auch allen außenstehenden Personen, welche Art Musik sie präferieren oder auf welchen Festivals sie waren. Es entsteht durch das Verteilen von Stickern - sowohl in der Musikbranche als auch allgemein im Verkaufsbereich einer breiten Produktpalette - eine Dauerpräsenz des beworbenen Produktes. Kunden bzw. potentielle Käufer geben durch das Aufkleber bestimmt Etiketten ein Statement über sich selbst ab, wodurch diese Art Merchandising sehr beliebt ist.
Es geht dabei um Authentizität, ein Etikettenschwindel ist nicht gewünscht. Das Publikum, an welches appelliert wird, legt Wert darauf, mit diesen Stickern einen Teil seiner selbst zu präsentieren. Sie wollen zeigen, was sie erlebt haben und wo sie bereits, zum Beispiel hingereist, waren. Deshalb möchte man Originale. Wie Markenaufdrucke auf Kleidung, ist die Echtheit der mitgebrachten Etiketten oder Sticker, Hauptaugenmerk. Die Menschen behalten Etiketten bestimmter Produkte auf, um sich so an Geschehenes, Gesehenes oder Gehörtes zu erinnern, aber auch, um diese - als Dekoration oder Sammelobjekt - Erfahrungen anderen mitzuteilen. Die Etiketten oder Sticker funktionieren wie ein Fotoalbum, das man omnipräsent mit sich herum trägt, wenn die beschriebenen Artikel zum Beispiel an der Heckscheibe oder bei Jüngeren an den Rucksäcken befestigt wurden.
Diese Werbetechnik ist sinnvoll, günstig und macht sowohl Käufern wie auch potentiellen Kunden eine visuelle Freude. Von den Geschichten, die an einigen Etiketten sicher dran hängen, schon einmal abgesehen.
Autor:
Guido Voutta
info[@]stick-tec.de