Datum: 08.02.2012

Glasschiebetüren erfreuen sich zunehmender Beliebtheit



Der Trend zu Glasprodukten in privaten Haushalten ist ungebrochen.  Nachdem die gute, alte, bronzefarbene Glastür aus den 60iger Jahren zwischenzeitlich etwas aus der Mode gekommen war und die Vollholztür die Wohnzimmer erobert hatte, liegt Glas bei den Verbrauchern jetzt mehr als je zuvor im Trend.

„Schuld“ daran ist auch die Glasindustrie und die Glasverarbeitenden Betriebe, die durch neue Veredlungstechniken den etwas angestaubten Ruf der Glastür wieder aufpoliert haben. Modernste Sandstrahltechnik, aufwendige Fusing-Arbeiten und Computergesteuerte Schlifftechniken machen das Glas zu einem Blickfang in jedem Eigenheim.

Ganz besonders im Trend liegen dabei Glasschiebetüren. Als Raumsparende alternative entwickelt und eingesetzt, sind Sie auch optisch ansprechende Lösungen. Schlichte Eleganz und hochwertige Qualität zu attraktiven Preisen, bieten die Schiebetürsysteme der Firma DORMA-Glas. Als Weltmarktführer für automatische Türsysteme, sind die Produkte dieses Herstellers auch im privaten Einsatz-Bereich ganz weit vorn.

Zu den beliebtesten Glasarten zählen Klarglas und satiniertes Glas ( Produktbegriff Satinato). Für alle Glasarten wird natürlich Einscheiben-Sicherheitsglas verwendet, das so genannte ESG. Sicherheitsglas zeichnet sich dadurch aus, dass im Falle eines Glasbruches die Scheibe in lauter kleine, in der Masse nicht scharfkantige Glaskrümel zerfällt. So besteht bei ESG eine eher geringe Verletzungsgefahr mit weit weniger weitreichenden folgen.

Das Glas ist übrigens durch eine spezielle Härtungsmethode etwa 3-4 mal Bruchfester als „Normalglas“ und trägt zur Kennzeichnung einen eingebrannten Stempel. Vereinzelt bieten Hersteller auch Schiebetürsysteme mit Verbundglas an. Als Verbundglas bezeichnet mal 2 Glasscheiben (in der Regel Normalglas), welches durch eine Laminatfolie miteinander verbunden ist. Die Folie beeinträchtigt die Durchsicht der Scheibe nicht und ist auch nicht sichtbar.

Bei einem Glasbruch von Verbundglas bricht das Glas zwar in große Stücke, haftet aber durch die Verklebung weiterhin an der Folie und verringert so auch die Verletzungsgefahr. Verbundglas ist jedoch weniger haltbar und biegsam als ESG. Höchste Sicherheit würde die Laminierung von 2 ESG Scheiben bringen, jedoch aus Kostengründen wird diese Methode eher selten eingesetzt. Technische Weiterentwicklungen haben Glas in den letzten Jahren zu einem absoluten High-Tech Produkt gemacht. So wird wohl auch in Zukunft der Aufwärtstrend in der Glasindustrie anhalten.

Autor:

Th. Joost

thomas.jost(at)arcor.de

 


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