Haarentfernung
Nähere Informationen zur dauerhaften Haarentfernung mit der Epilux SP
Die Haut
- schützt die Gewebe gegen chemische oder physikalische, insbesondere mechanische Schädigungen sowie gegen das Eindringen von Mikroorganismen,
- verhindert eine zu starke Austrocknung, lässt anderseits aber eine gewisse physiologische Wasserverdunstung zu (transepidermaler Wasserverlust),
- wirkt durch Verengung oder Erweiterung der Hautgefäße sowie durch Perspiratio sensibilis und insensibilis als Wärmeregulator und
- vermittelt als Sinnesorgan durch ihre Zahlreichen Sensoren Berührungs-, Druck-, Temperatur- und Schmerzreize.
Die dauerhafte Haarentfernung hat keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Sensoren.
Die Haare sind biegsame Hornfäden, die in einer Epidermistasche sitzen und sich mit ihr tief in die Unterhaut einsenken. Der Haarschaft ist unten zur Haarzwiebel angeschwollen und sitzt auf einer ernährenden Haarpapille auf. Dort befindet sich auch die Wachstumszone des Haares. Die Haare sind in der Regel von Haarbalgdrüsen oder Talgdrüsen begleitet, die ein öliges Sekret bilden. Kleine glatte Muskel vermögen den Haarschaft aufzurichten (Gänsehaut). Die Drüsen der Haut werden durch die dauerhaften Haarentfernung mit der Epilux SP nicht geschädigt und behalten ihre volle Funktion.
Die Schweißdrüsen bestehen aus einem Drüsenknäuel und liegen in der Unterhaut. Ihr langer Ausführungsgang führt bis zur Hautoberfläche. Sie sondern ein wässriges Sekret ab.
Hautgefäße und Hautdurchblutung: Die Epidermis enthält keine Gefäße. Die Lederhaut enthält, zumal in der subpapillären Schicht, zahllose feine Kapillaren. Ihre Verletzung macht feine Sickerblutungen. Die Gefäße der Haut dienen wegen des geringen Stoffwechsels nur zum kleinsten Teil der Hauternährung. Wesentlicher ist ihre Rolle für die Regelung des Wärmehaushaltes. Bei hoher Außentemperatur erweitern sich viele bisher geschlossene Kapillargefäße der Haut und leiten reichlich Blut in die Haut. Dabei rötet und erwärmt sich die Haut durch Mehrdurchblutung. Sie gibt dabei Wärme an die kühlere Umgebung ab. [...]
Autor:
Kurt Schaefer