Die historischen Hintergründe der Körperhaarentfernung
Mittelalterliche Darstellungen von unbekleideten Menschen zeigen, dass die Körperbehaarung nie dargestellt wird. Zwei Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen. Entweder wurde die Körperbehaarung aus ästhetischen Gründen nicht dargestellt oder aber die Körperbehaarung wurde aus hygienischen Gründen entfernt. Konkret kann die Entfernung der Körperbehaarung nicht belegt werden, jedoch besteht die Vermutung, dass die Enthaarung bereits zu diesem Zeitpunkt eine große Rolle für die Menschen spielte. Das große Problem des Parasitenbefalls könnte ein Grund für die Laser Haarentfernung im Mittelalter gewesen sein. War zunächst noch die oberflächliche Haarentfernung üblich, versuchte man sich im Orient schon zu Beginn der Hamams der dauerhaften Haarentfernung. Eine dieser Lösungen für die dauerhafte Haarentfernung über die Rasur hinaus war das Abreiben der behaarten Haut mit Zuckerlösung. Auch das Auszupfen der Haare war üblich, um dauerhafte Haarentfernung zu erzielen. Da chemische und elektrische Möglichkeiten für die dauerhafte Haarentfernung noch nicht zur Verfügung standen, versuchten die Menschen mit mechanischen Lösungen dauerhafte Haarentfernung zu erzielen. Der Wunsch nach dauerhafter Haarentfernung kann religiöse, kulturelle oder aber modische Aspekte haben. Im Islam ist die Körperhaarentfernung ein Ritual, das der Reinlichkeit dient, und ebenso wie das Waschen vor dem Betreten einer Moschee ein Bestandteil der Religionsausübung ist. Kulturelle Hintergründe für die Haarentfernung liegen zum Beispiel in sehr heißen Gegenden auf der Welt vor. Auch hygienische Aspekte können zur Körperhaarentfernung führen. Letztlich ist die Körperbehaarung in warmen Gegenden auf der Welt ein Grund für übermäßiges Schwitzen und Geruchsbildung. Das Entfernen der Körperbehaarung ist dann ein wichtiger Teil der täglichen Hygiene. Ständig wiederkehrende Haarentfernungsrituale ließen beim Menschen den Wunsch nach dauerhafter Haarentfernung aufkommen.
Brazilian Waxing Arbeitgeberwechsel
Autor:
Sandra Reinfeld