Kosten breitbandiger DSL-Zugänge
"Multimedia" ist eines der häufigsten Schlagwörter im digitalen Zeitalter. Wer Zugang zum Internet hat, findet breit gefächerte Multimediaangebote zuhauf. Beliebt - nicht nur bei der Jugend - ist die Möglichkeit, Musikstücke, Fernsehsendungen und Spielfilme im Livestream zu genießen oder aber herunterzuladen, um sie auf den MP3-Player beziehungsweise Media-Player zu überspielen. Für derartige Vergnügungen erreicht ein klassisches Analog-DSL-Modem bei weitem nicht mehr. Mit Schmalband-Zugängen ist man sehr eingeschränkt. DSL-Tarife, die mindestens Datentransferraten von 1.024 Kilobit pro Sekunde ermöglichen, sind geradezu Pflicht, wenn man das Internet zeitgemäß nutzen will.
Ohne einmalige und laufende Kosten lässt sich das Internet freilich nicht nutzen. Allein für die Bereitstellung eines Netzanschlusses mit DSL-Tarif veranschlagen die Telekommunikationsgesellschaften im Regelfall eine Gebühr. Zwar wird diese mitunter erlassen, allerdings ist dies nicht der Regelfall, sondern gegebenenfalls eine besondere Ausnahme. Deshalb sollten Sonderangebote durchaus beachtet werden. Ein Erlass der Bereitstellungsgebühr kommt insbesondere jenen Einsteigern ab und an zugute, die sich für einen der DSL-Tarife mit besonders hoher Datentransferrate entscheiden. Da solche Tarife teuer sind, sollte nachgerechnet werden, ob DSL-Tarife mit höherer Datentransferrate unter Berücksichtigung des Erlasses der Bereitstellungsgebühr über die gesamte Laufzeit des Vertrages gerechnet günstiger sind oder nicht.
Die wesentlichen Kosten entstehen durch die monatliche Abrechnung der DSL-Tarife selbst. Wie bereits angeschnitten, spielt die Datentransferrate hier eine entscheidende Rolle. Je höher sie ist, desto tiefer muss in die Tasche gegriffen werden. Wichtig ist, dass man begriffen hat, dass es sich bei den Angaben der Anbieter zu Datentransferraten immer um Auskünfte über maximal erreichbare Werte handelt. Wenn ein Telekommunikationsunternehmen für seine DSL-Tarife Datentransferraten von beispielsweise "bis zu 2.048 Kilobit pro Sekunde" verspricht, so ist das "bis zu" durchaus ernst zu nehmen.
Autor: Manuel Meister
m.meister(at)web.de