Datum: 08.02.2012

Wer lang Consulting macht wird kaltschnäuzig?



Unter dem Begriff "Consulting" versteht man im deutschen "Unternehmensberatung". Dies umfasst meist die Tätigkeit der strategischen und marketingtechnischen Beratung von Unternehmen, sei es in Herne, Bochum, Dortmund oder anderen Städten. In der Wirtschaft hat sich als unangenehmer Nebeneffekt des nicht geschützten Berufsbildes herausgestellt, dass als Unternehmensberatung getarnte Dienstleistungen wie z.B. Versicherungen einiger weniger Anbieter angeboten werden. Daraus ergibt sich die Frage ob der, der lang Consultiung macht, wirklich objektiv dem Mandanten helfen oder in erster Linie seinen eigenen Vorteil (durch Provisionszahlungen vermittelter Versicherunsgverträge) suchen will.

Wer sich an einen Unternehmensberater wendet sollte wissen, dass dieses Berufsbild in Deutschland nicht geschützt ist. Dies heisst, dass sich jeder unabhängig von seiner eigenen Qualifikation Unternehmensberater nennen darf.

Der Unternehmenberater, der das Consulting betreibt, macht dies natürlich nicht aus Gefälligkeit sondern erwartet dafür zu recht eine entsprechende Vergütung. Wie jedoch kann man feststellen, ob das Consulting-Angebot sein Geld auch wert ist?

Vor dem Start einer solchen Beratung sollte daher auf jeden Fall geprüft werden, wie lang der Anbieter schon Consulting macht und welche Gegenleistung sie/er für seine Tätigkeit fordert. Fallen bereits einfache Aktionen, die andere für selbstverständlich halten, für den Unternehmensberater in eine zu vergütende Tätigkeit dann ist Vorsicht angebracht.

 

Der Redaktion ist z.B. ein Fall bekannt, in dem ein selbt ernannter Unternehmensberater eine Provision von einem anderen Unternehmen forderte, weil dies für seinen Mandanten tätig wurde. Solch ein Verhalten erscheint kaltschnäuzig und zeigt, dass hier nicht die Nöte des Mandanten sondern die Profitgier des Beraters im Vordergrund steht. Ergeben sich solche Machenschaften daraus, dass der, der lang Consulting macht die Bedürfnisse seiner Mandanten aus den Augen verliert?

Vertrauen sie also bei der Beauftragung eines Unternehmensberaters nicht dessen eigenen Aussagen sondern holen Sie Referenzen ein und haken Sie bei den bisherigen Mandanten nach:

Wie ist die Qualifikation des Beraters?

Wie zufrieden sind die Kunden mit dem Berater?

Gab es Unstimmigkeiten in der Abrechnung?

Gab es Unstimmigkeiten bzgl. von Provisionsforderungen an andere Unternehmen?

 

Das Gebiet der Unternehmensberatung umfasst viele unterschiedliche Teilgebiete, für deren Bewältigung eine gründliche, am besten akademische Ausbildung notwendig ist. Sind sie unsicher ob der fragliche Unternehmensberater derr richtige ist dann können Sie bei der örtlichen IHK (z.B. Bochum für das östliche Ruhrgebiet) eine Liste mit verlässlichen Beratern anfordern.

AUtor:

M. Plank

Westring 303

44623 Herne

 

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