Datum: 04.02.2012

Marketing Definition



Das Wort Marketing wurde aus dem Amerikanischen übernommen. Marketing wurde nur im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland nach dem 2 Weltkrieg angewendet. In den USA beschäftigte man sich mit Zielen und Aufgaben des Marketing schon seit 20er Jahren. In Deutschland geschah es nur in 60er Jahren nach dem der Verkäufermarkt in einen Käufermarkt wandelte.

 

Als Käufermarkt bezeichnet man einen Markt, in dem das Angebot an Gütern die Nachfrage übersteigt. In diesem Fall können Verbraucher auf dem Markt aus einer Vielzahl von Angeboten wählen.

Ein Verkäufermarkt ist dadurch gekennzeichnet, dass die Nachfrage grösser als Angebot ist.

Mit dem Wandel vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt waren die Unternehmen gezwungen, sich auf die Probleme, Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Kunden einzustellen. Es war also erforderlich, das Unternehmen vom Absatzmarkt her zu führen.

 

Marketing ist eine Verkaufsförderung in der Konkurrenz. Es richtet alle Uternehmensaktivitäten auf die aktuellen und potenziellen Märkte mit dem Ziel, durch die dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse die Unternehmensziele zu realisieren. Marketing erzeugt im weitesten Sinne Bedürfnisse und Wünsche beim Verbraucher und bietet die entsprechenden Güter zur Bedürfnisbefriedigung an. Heute wird Marketing überwiegend als Ausdruck für eine umfassende Philosophie und Konzeption des Planens und Handels gesehen. Als ein organisatorischer Prozess schließt Marketing die folgenden Phasen:

– Zielsetzung

– Planung

– Realisation

– Kontrolle

– Methode

 

Es gibt quantitative und qualitative Marketingziele:

 quantitative:     qualitative:

– Umsatzziele    - Bekanntheitsgrad

– Gewinnziele    - Image

– Wachstumsziele    - Corporate Identity

– Marktanteilziele    - Vertrauen

– Kostenziele    - Qualität

– Martkführerschaft   - Zuverlässigkeit

Um diese Ziele zu erreichen und ein erfolgreiches Geschäft zu machen, werden die klassischen Marketinginstrumente verwendet. Sie werden auch oft als Marketing-Mix genannt. Zu Marketinginstrumenten gehören: Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik. Produkt-Mix beschäftigt sich mit Produktqualität, Sortiment, Marke und Kundendienst. Kontrahierungs-Mix (Preis) steht für Kredite, Rabatte, Skonto, etc. Distributions-Mix ist für Absatzkanäle und Logistik (Lagerung, Transport, Lieferzeit) verantwortlich. Ein der wichtigsten Marketinginstrumenten ist Kommunikations-Mix. Der schließt Public Relations, Persönlicher Verkauf, Verkaufsförerung, und Werbung ein.

 

Marketing spielt eine bedeutende Rolle auch beim Präsentieren eines Unternehmens als Ganzes gegenüber der Aussenwelt. In den 80er Jahren wurde das Konzept der „Unternehmensidentität“ entwickelt. Unternehmensidentität (Corporate Identity) hat drei Teilaspekten: Corporate Communication, Corporate Design und Corporate Behaviour, die für das Erscheinungsbild des Unternehmens gegenüber der Aussenwelt und den Mitarbeiter verantwortlich sind. Die Mitarbeiter identifizieren sich oft mit dem Unternehmen. Im Unternehmen wie in einer Familie entsteht ein Wir-Gefühl. Zum Beispiel, die Mitarbeiter von Vodafone sind selbst Vodafone Kunden. Nach aussen wird das Unternehmen auch als ganzes präsentiert. Dafür wird aktiv die Geschäftsausstattung mit Logo, Farbgebung, Schrifttypografie und Layoutvorgaben verwendet. Durch Kommunikationspolitik wird die Zusammengehörigkeit nach außen kommuniziert.  

 

Autor: S. Shramko

 


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