Was ist das Ergebnis von 'strategischem' Marketing ?
Ohne Theorie keine Praxis, ohne Strategie keinen Erfolg
Eine Kurzdarstellung können Sie hier sehen, aber ein relativ aktuelles Beispiel aus der Wirtschaft verdeutlicht das Ganze vielleicht noch mehr.
Im Übrigen muss jeder Marketingplan eine (Unternehmens-/Marketing-)Strategie enthalten, denn ein solcher sollte in jedem Unternehmen vorhanden. Das ist die Verantwortung des Unternehmers - ob klein oder groß.
PUMA - und sein Vorstand Jochen Zeitz.
Als Jochen Zeitz 1993 'das Ruder' übernahm, war das Unternehmen ein mittelgroßer Hersteller von Sportschuhen.
Er hat dem Unternehmen mehrere 'Entwicklungsphasen' verordnet, deren Ergebnis zur Übernahme - des mittlerweile zum Milliardenunternehmen mutierten Herstellers - an einen internationalen Luxusgüterhersteller führt.
Was hat er getan !?
Wie hier nachlesbar, hat er sich strikt an den Marktbedürfnissen/Kundenbedürfnissen orientiert und zukünftige Trends richtig vorhergesehen.
Dies setzt voraus, das sowohl Kunden und Kundengruppen, als auch Marktsegmente und Märkte sehr sorgfältig analysiert werden.
Eine solche Analyse ist immer der wichtigste Schritt. Man sagt nicht umsonst 'Ohne Theorie keine Praxis'.
Einerseits fällt das natürlich einem Unternehmen mit dem damaligen Umsatz von PUMA - der ja trotzdem schon recht hoch war - erheblich leichter als kleineren Unternehmen.
Andererseits sind kleiner Unternehmen flexibler und unterliegen noch keinen - wie auch immer gearteten - Zwängen. Auch kommt aber kein Unternehmen um diesen Schritt der strategischen Betrachtung und Auswertung herum. Letztlich ist alles auch eine Frage des finanziellen Hintergrundes (und auch des eingegangenen/gewollten unternehmerischen Risikos) bzw. den aktuellen Produktionsmöglichkeiten bzw. den zur Verfügung stehenden Märkte, wie ausführlich diese Schritte ausfallen.
Bei geringerem Kapitaleinsatz kann man sich durchaus auf einzelne Produkte oder Märkte beschränken. Aber nur wenn die dann erarbeiteten Ergebnisse auch konsequent umgesetzt werden kommt der vorerst nur theoretisch berechnete erzielbare und finanzielle Erfolg.
Und dann muss - zur Absicherung des Unternehmens und der Arbeitsplätze - der jeweils nächste Schritt folgen.
Aus der Praxis:
Einer meiner ersten Kunden hat vor 15 Jahren diesen Schritt gewagt und ist so - allerdings mit patentierten Produkten - von einem sehr kleinen Zulieferbetrieb zu einem kleinen aber soliden Mittelständler, den nichts so leicht erschüttert, herangewachsen.
Auch Jochen Zeitz wusste wahrscheinlich zu Beginn nicht genau, wie sich die Phasen I - IV letztlich im Ergebnis darstellen würden. Dennoch hat er sie aus seiner unternehmerischen Vision bereits ganz zu Anfang grundsätzlich konzipiert.
Wie aus den vorgenannten Unternehmensinformationen zu entnehmen ist, wurden diese dann noch ergänzt - beispielsweise mit Verlagerung der Produktion ins Ausland, Veränderung von Lizenzabkommen in eigene Tochterfirmen oder Hinzunahme/-kauf fremder Produkte zur Palette.
Ergebnis: Alles basiert also auf einer gründlichen Vorausplanung - 'ALLES ist ... Marketing ... ist ALLES'.
Kontakt:
Michael Richter - Internationale Marketing- und Vertriebsberatung - befasst sich seit mehr als 35 Jahren mit der strategischen Marketingplanung und Vermarktung der verschiedensten Investitionsgüter und langlebigen Gebrauchsgüter auf allen 5 Kontinenten - nach 20 Jahren Linienerfahrung in Unternehmen seit 1991 als selbständiger Marketingberater, insbesondere für KMU
Michael Richter
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