Datum: 08.02.2012

Mit Chlortabletten auf einfachem Wege zum sauberen Pool



Um schlechter Wasserqualität im eigenen Pool zu begegnen, sind Chlortabletten eine ideale Lösung. Die vorportionierten Tabletten lassen sich einfach dosieren, da je nach Poolgröße einfach eine gewisse Menge der Tabletten gleichzeitig verwendet werden muss. Manchmal kann ein Pool jedoch auch bei regelmäßiger Chlorung und guter Pflege kippen – dazu reichen allein schon sehr hohe Temperaturen, oder andere stärkeren Verschmutzungen, welche vielfältiger Natur sein können – auch ein geringfügig zu hoch oder zu niedrig eingestellter ph-Wert kann schon eine solche Wirkung haben. Mit einer so genannten Stoßchlorung kann man dem entgegenwirken, nachdem man die unter Umständen vorhandenen Algen abgetötet, sowie den ph-Wert wieder richtig eingestellt hat:

Für eine Stoßchlorung verwendet man die doppelte Menge an Chlor wie normalerweise – bei der Verwendung von Chlortabletten also einfach die doppelte Menge Tabletten – es dürfen jedoch keine sich langsam auflösenden Tabletten sein, da diese zu langsam wirken würden. Um den Chlorgehalt des Wassers aufrecht zu halten, sind diese jedoch sehr gut geeignet.

Selbstverständlich sind Chlortabletten nicht das einzige Mittel, dass man benötigt, um das Poolwasser immer frisch zu halten, jedoch ist der Chlorgehalt unabdingbar, wenn es darum geht, eine Kontamination mit Bakterien zu verhindern. Aber auch der ph-Wert sollte immer auf den richtigen Wert eingestellt sein, wofür es eigene Mittel gibt – und beide Werte sollten regelmäßig kontrolliert werden. Wichtig in Sachen Chlor ist das „freie“, oder „aktive“ Chlor (welches sie mit den Chlortabletten ins Wasser einbringen), dass sich gleichmäßig im Wasser verteilt, und übrigens nicht den typischen Chlorgeruch produziert. Dieser entsteht erst, wenn das freie Chlor „gebunden“, die sehr reaktionsfreudigen Chlormoleküle sich mit Fremdstoffen im Wasser verbinden, und so eben „gebunden“ werden. Diese sammeln sich dann auch in einer Schicht von bis zu 50cm direkt unter der Wasseroberfläche und verursachen den erwähnten, typischen Chlorgeruch.

 

Autor: Elke Lohre
Elke.lohre(at)onmeco.de


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