Diversifikation als Mittel der Risikostreuung
Nicht alles auf eine Karte zu setzen ist eines der Prinzipien, auf denen ein gutes Depot aufgebaut ist. Die Kombination verschiedener Investmentklassen und Investments innerhalb der einzelnen Klassen kann das Gesamtrisiko und auch die Wertschwankungen eines Depots teilweise erheblich reduzieren. Da besonders im Bereich der Privatanleger verstärkt auf den Vermögensaufbau mit Fonds, denn mit Einzelwerten, gesetzt werden sollte, richtet sich unser Hauptaugenmerk auch auf sie als Anlageinstrumente.
Hier die richtige Auswahl zu treffen, kann für unbedarfte Anleger noch schwerer sein, als es schon die Auswahl eines einzelnen Fonds ist. Wichtig ist eine möglichst niedrige Korrelation der verschiedenen Fondsarten. Ihr Verhalten bezüglich Risiko und Wertentwicklung sollte also so unterschiedlich wie möglich sein. So bietet sich denn auch für den Kleinanleger als Basis eine Kombination aus Rentenfonds und welt- bzw. europaweit anlegenden Aktienfonds an. Mit den Rentenfonds wird die Basis für einen möglichst sicheren Wertzuwachs gelegt, der zwar in der Regel niedriger ausfällt, als der eines Aktienfonds, aber durch das Investment in festverzinsliche Wertpapiere eben auch weitaus sicherer ist. Mit der Beimischung einiger möglichst weltweit anlegender Aktienfonds sorgt der Anleger dann für die nötigen Renditechancen im Depot. Dabei korrelieren Aktien- und Rentenmarkt relativ niedrig, was sich unter anderem auch in der historischen Wertentwicklung von Rentenfonds in Zeiten nachgebender Aktienkurse zeigt. Ein weiterer Schritt der Diversifikation wäre die Auswahl verschiedener Branchen und Länder. Mit Aktienfonds können dabei beide Kriterien in hinreichender Anzahl abgedeckt werden. Bei Rentenfonds gibt es keine Unterteilung in Branchen, wohl aber in länderspezifisch oder international anlegende Fonds. Eine geschickte Kombination aus diesen beiden Assetklassen kann also zum einen das Gesamtrisiko eines Depots erheblich senken und zum anderen trotzdem für ordentliche Renditen sorgen.
Autor:
franke-media.net
Daniel Franke
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