Datum: 04.02.2012

Sauerbraten der Familien Kurda / Plank



Man nehme für den Sauerbraten:

1 Stück falsches Filet vom Rind ca.2-3kg

Viel Essig  (normalen)

2-3 dicke Zwiebeln  (geschält und in dickere Scheiben geschnitten)

2-3 Lorbeerblätter  (Geschmacksache, ist intensiv )

ca. 10- 15 Pfefferkörner

1 Becher saure Sahne  (oder Schmand)

Salz und Pfeffer

Öl zum Braten

Evtl. Soßenbinder

 

Zubereitung:

Drei Tage vor dem Braten das Stück Fleisch in eine Glas-oder Porzellanschüssel einlegen. (Kein Kunststoff oder Metall verwenden)

Mit Essig bedecken. Muss nicht ganz bedeckt sein, aber über die Hälfte. Zwiebeln, Lorbeerblätter und Pfefferkörner dazu geben. Jeden Tag einmal das Fleisch im Essig wenden. Kühl stellen, auf den Balkon oder an einen kühlen Ort.

Nach 3 Tagen das Fleisch heraus nehmen. Etwas Essig (etwa 1 Tasse)  übrig lassen, alles andere vernichten.

Jetzt das Fleisch mit Papierrolle abtupfen, salzen und pfeffern und im heißen Öl (od.ähn. Bratenfett) von allen Seiten anbraten. Mit ca.1/2Ltr. kaltem Wasser abschrecken und ca.1 1/2-2 Stunden weiter braten bis das Fleisch schön weich ist. Mit Deckel zudecken. Vorsicht, nicht zu weich, damit es nicht zerfällt. Immer wieder nachschauen und wenden und Wasser zugeben wenn das Wasser verkocht ist, damit man eine Sauce bekommt. Nach dem der Braten fertig ist, aus dem Sud nehmen. Sud abschmecken und jetzt würzen. Wenn nicht sauer genug, von dem aufbewahrten Essig dazugeben. Evtl. noch mit Salz und Pfeffer würzen. Und jetzt Soßenbinder und das ganze kurz aufkochen. Ich nehme keine anderen Gewürze, aber hin und wieder noch einen Schuß Wein. Und ganz zum Schluss die saure Sahne verrühren. Die Soße nicht mehr aufkochen mit dem Wein und der s. Sahne.

 

Man kann natürlich für den Sauerbraten auch normales abgehangenes Filet -  Fleisch nehmen, aber das ist mehr als doppelt so teuer und schmeckt auch nicht besser. Unsere Oma Luzie Kurda, die beste Oma der Welt,  hat das ausprobiert und ich auch. Das Fleisch geht nur nicht ganz so viel ein, wie beim falschen Filet. Probiere es einfach.  Lass es Dir schmecken! Und zum Sauerbraten gibt es Mehlklöße und Rotkohl (natürlich selbstgemacht.)

 

Autor:

Karin Plank

Nach einem Rezept von Luzie Kurda

 

 


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