Datum: 08.02.2012

Schamhaarentfernung – schon die alten Ägypter hatten Schönheitsideale



So mancher mag glauben, dass die Intimrasur etwas Modernes ist, aber weit gefehlt, denn schon im Altertum war es in einigen Kulturen Sitte sich die Körperbehaarung zu entfernen. Im alten Ägypten zählte ein haarloser Körper zum Schönheitsideal. Aber was genau versteht man unter einer Schamhaarentfernung, Intimrasur und Bikinizone? Die Bikinizone ist die unbedeckte Zone beim Tragen eines Bikinihöschens. Da es aber auch sehr knappe und Strings gibt, ist die Bikinizone relativ und passt sich eben dem getragenen Bikini an. Meist versteht man darunter die Entfernung der Haare, so dass am Ende nur das berühmt Dreieck stehen bleibt. Viele setzen aber auf ganz nackt und entfernen sich auch die Haare im restlichen Intimbereich. Dann spricht man von einer Intimrasur. Die wird von Männern genauso praktiziert wie von Frauen. Ein Argument für eine komplette Intimrasur ist oft die Hygiene. Genau genommen war es einmal von der Natur so angedacht, dass gerade die Haare bestimmte körpereigene Duftstoffe das geschlechtliche Gegenüber anlocken sollte (Pheromone). Medizinisch gesehen ist die Schamhaarentfernung kein Indiz für hygienisches Verhalten, denn auch Menschen mit Körperbehaarung betreiben in der Regel ausreichend Hygiene. Es geht eher um Ästhetik und man fühlt sich im Sommer wohl auch ohne Achselhaare einfach frischer. Das Rasieren ist jedoch auch nachteilig, da die Härchen sehr schnell wieder nachwachsen und das mühselig Rasieren von vorn beginnt. Effektiver ist die permanente Haarentfernung, beispielsweise mittels Enthaarungscreme oder mit medizinischen Enthaarungsgels, die das Haarwachstum nachhaltig beeinflussen. Letzt genannten sollen sehr hautschonend sein und völlig schmerzfrei anzuwenden, wie ein gewöhnliches Duschgel anzuwenden.

Autor: F. Borchers
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