Beruf des Schaustellers
Mit der Berufsbezeichnung Schausteller können die meisten Leute zunächst einmal nicht besonders viel anfangen. Erst wenn Wörter wie zum Beispiel Volksfest, Jahrmarkt, Kirmes oder Rummel fallen, erkennen die Leute, dass es sich bei den Schaustellern um die Betreiber von Ständen und Fahrgeschäften handelt. Dass es sich hierbei nicht gerade um einen Traumberuf handelt ist nicht schwer verwunderlich – schließlich wird einem als Schausteller so einiges abverlangt. Im Folgenden wird vorgestellt, weshalb das Schaustellerleben nicht besonders rosig ist und welche Anforderungen der Job des Schaustellers mit sich bringt.
Jedem wird vermutlich klar sein, dass man als Schausteller eine große Reisebereitschaft mitbringen muss. Schließlich dauern Volksfeste und Jahrmärkte immer nur ein paar Tage an, und anschließend müssen die Schaustellerbetriebe weiterziehen und am nächsten Ort ihre Stände und Buden wieder aufstellen. Damit das problemlos klappt, muss bereits vor der Saison eine außerordentlich genaue Planung erfolgen – schließlich gilt es auf den Festen mit den höchsten Umsatzmöglichkeiten präsent zu sein.
Ansonsten geht es im Schaustellergeschäft weniger um betriebswirtschaftliche Themen. Stattdessen muss man es lieben früh aufzustehen, denn schon in aller Früh gilt es die Umgebung des eigenen Standes sauber zu halten, damit die potentiellen Gäste auf gar keinen Fall einen Bogen um das eigene Geschäft machen. Gleichzeitig muss man auch lange ausharren können – denn je nach Fest kann es ganz schön spät werden, bis die letzten Gäste gegangen sind. Natürlich muss man auch körperlich fit sein, denn sobald die Reise zur nächsten Veranstaltung beginnt, gilt es den eigenen Stand oder das eigene Fahrgeschäft abzubauen und zu verladen – erst dann kann es in die nächste Stadt losgehen, wo dann alles wieder aufgebaut wird.
Autor: H. Wiedow