Skepsis vor VISA Card
Die Verbreitung der kostenlosen VISA Card geht in Deutschland ein bisschen zögerlich voran. Aber selbst die größten Skeptiker und bisherigen Ablehner des „Plastikgeldes“ können sich den enormen Vorteilen nicht mehr lange entziehen.
Ländergrenzen überschreitend, kann man vom kleinen Kiosk bis hin zum großen Autohaus mit seiner Unterschrift bezahlen. Es fallen keine lästigen Umtauschgebühren für Fremdwährungen an und man muss kein Bargeld mit sich herum tragen. Auch im Internet, beim Einkauf in Online-Shops, werden Kreditkarten immer mehr bevorzugt und sind manchmal die einzige Zahlungsmöglichkeit.
Der neuste Trend sind Kombi-Kreditkarten: Bei diesem Kartentyp erhält man neben der üblichen Bezahlfunktion der Kreditkarte verschiedene Bonusangebote. Zum Beispiel bekommt man umsatzabhängig Flugmeilen oder Wertmarken für Tankfüllungen. Wer kann jetzt noch Vorbehalte gegen eine kostenlose VISA Card haben?
Die Gebühren sind es, denn die meisten kartenausgebenden Geldinstitute in unseren Landen setzen entweder einen bestimmten Monatsumsatz voraus oder verlangen gleich eine Jahresgebühr. Diese Gebühr kann bis zu 150 EUR und mehr betragen. Vor allem für Gelegenheitsnutzer, die eine kostenlose VISA Card höchstens für bestimmte Notfälle, gelegentliche Einkäufe im Internet oder Versandhandel nutzen würden, scheidet diese so verheißungsvolle Zahlungsart damit automatisch aus. Wenn man die Kreditkartenangebote aber genau studiert, kann man auch das eine oder Angebot finden, welches keine Bedingungen an die Kostenfreiheit knüpft. Ein Beispiel wäre die kostenlose DKB VISA Card. Diese Arten von Angeboten sind jedoch sehr dünn gesät.
Das Thema Sicherheit wird im Bereich der Kreditkartenzahlung immer wieder diskutiert. Dank der immer häufiger werdenden Abfrage der so genannten Kartenprüfnummer (CVC), es handelt sich dabei um einen individuellen, dreistelligen Zahlencode auf der Rückseite der Kreditkarte, konnte der Kreditkartenbetrug in den letzten Jahren deutlich vermindert werden.
Autor:
Olaf Kerner
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