Datum: 31.07.2010

Wer sich gesundheitsbewusst verhält oder einsteigen will, kann enorm sparen



Freiberufler, Künstler und Selbstständige können Mitglied einer privaten Krankenversicherung werden, ohne an Einkommensgrenzen gebunden zu sein. Aber gerade junge Menschen, die erst noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen, verfügen noch nicht über ein hohes Einkommen. Junge Selbstständige haben jedoch bei einer Privaten die Chance, günstige und somit für sie bezahlbare Einsteiger- oder Elementartarife nutzen zu können. Diese bieten Leistungen, die denen der gesetzlichen Krankenversicherungen entsprechen zu günstigen Bedingungen. Wenn sich dann die Einkommenssituation verbessert, kann der Versicherte problemlos in einen höheren Tarif wechseln, ohne sich erneut einer Gesundheitsprüfung unterziehen zu müssen.

Selbstständigen wird daher geraten, die monatlich anfallenden Kosten mit den Einnahmen gegeneinander aufzurechnen, damit die Lebenshaltungskosten ermittelt werden können. Dabei sollte im Auge behalten werden, dass diese auch im Krankheitsfalle weiter anstehen. Da aber Selbstständige auf eigene Rechnung und eigenes Risiko arbeiten, macht es gerade für sie Sinn, im Falle eines krankheitsbedingten Ausfalls abgesichert zu sein. Daher bietet die Krankentagegeld- Versicherung einen zusätzlichen Schutz.

Wer auch dabei einsparen will, sollte über Karenzzeiten nachdenken und die angebotenen Staffelsysteme nutzen.

Im Krankheitsfalle zahlt die Versicherung dann erst ab einem vertraglich festgesetzten Zeitpunkt Krankengeld. Weitere Beträge folgen, bis zu einem bestimmten Stichtag das endgültige Niveau erreicht ist. Damit kann der junge Selbstständige zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die Beiträge gestalten sich niedrig und im Krankheitsfalle kann er von einem Tagegeld profitieren und geht nicht leer aus.

Aber auch andere Varianten des Einsparens sind möglich. Mit einer Selbstbeteiligung kann der Versicherte flexibel nochmals Einsparungen an den Monatsbeiträgen bewirken. Gemäß den vertraglichen Bedingungen muss im Krankheitsfalle ein vorher festgelegter Teil an den entstandenen Behandlungskosten übernommen werden. Diese können zwischen 180 und 1 000 Euro jährlich betragen. Dafür winken dem Versicherten attraktive Beitragsreduzierungen von bis zu 30 Prozent. Allerdings variieren die Höhe der Selbstbehalte wie auch die Reduzierungen von Beiträgen von Versicherer zu Versicherer, sodass Versicherungsvergleiche dazu verhelfen können, die günstigsten Konditionen zu nutzen.

Aber auch wer auf seine Gesundheit achtet, wird dafür belohnt, dass er keine Kosten verursacht. Bei einigen privaten Krankenversicherungen winken dann Beitragsrückerstattungen von bis zu sechs Monatsbeiträgen.

Autor:
Robert Jacobi
robert-jacobi@gmx.de


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