Die Spielzeuge und ihre Wirkung
Die Entwicklung von Spielzeug gleicht der, der Menschheit. Schon vor über 150.000 Jahren gab es Spielzeug, zwar nicht solches wie heute, dafür aber Spielzeug aus Knochen und Steinen oder auch aus Ton geformte Rasseln, Pfeifen oder Puppen. Dieses Spielzeug war damals sehr teuer und für die Kinder sehr Wertvoll.
Die Kinder müssen ihr Spielzeug sehr geliebt haben, denn oftmals wurde das Spielzeug mit ihnen bestattet. Man könnte denken, dass das Spielzeug der damaligen Zeit völlig ungefährlich war. Dem ist nicht so, denn einige von ihnen wurden aus Blei gefertigt, das wie man heute weiß, sehr giftig ist. Heute weiß man dass die Kinder durch Spielzeug motorische, kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten entwickeln. Sie erkunden und begreifen die Umwelt. Sie erforschen Gegenstände, experimentieren und staunen über Phänomene. Die Spielzeuge fördern das logische Denken der Kinder, verhelfen zur Kreativität und feinmotorischen Fähigkeiten.
In der Zeit der Antike, Griechenland, Ägypten oder Rom folgten dann Spielzeuge aus Holz. Noch mehr Lebensnähe wurde durch bewegliche Teile verliehen und durch Kleider und Stoffe wurde eine neue Art des Spielens ermöglicht. Es entwickelte sich ein Spiel Schema heraus welches auch heute zu sehen ist. Das Spielzeug für Jungen und die der Mädchen. Die beiden beliebtesten Brettspiele in Rom waren “Kleine Räuber“ -ein Spiel ähnlich dem Schach- und "Zwölf Linien", das viel mit dem heutigen Backgammon gemeinsam hatte. Heute, Stichpunkt Internet, eine Extrem große Plattform für die Zukunft von Spielzeug. Unzählige Händler Präsenzen. Vertrieb und Verkauf von Spielwaren aller Art sind auf den Zug der Globalisierung aufgesprungen und tragen klassisches Holzspielzeug und Brettspiele ins elektronische und mediale Zeitalter.
Autor Elke Lohre
Elke.lohre(at)onmeco.de