Telefone
Das Telefon ist nicht gerade seit Menschengedenken aber seit rund 100 Jahren eines der wichtigsten Kommunikationsmittel überhaupt. Die Telefone lösten seinerzeit den Telegraphen als schnellstes und flexibelstes Kommunikationsmittel ab, zunächst im Geschäftsleben und dann auch im privaten Bereich.
Telefone werden an erster Stelle – wie unschwer zu erraten wäre - zum Telefonieren genutzt. Erst in den letzten Jahren kam der SMS-Service auch im Festnetz als Nutzungsform hinzu.
In den Telefonen moderner Prägung gibt es mittlerweile eine extra Notruf-Taste, damit man einen Notruf schnell auslösen kann.
Die Telefone haben sich aber auch im Laufe der Zeit sehr stark verändert und zum praktischen und allgegenwärtigen technischen Gerät entwickelt. Es wurde vor allem an die Bequemlichkeit der Nutzer gedacht, als aus dem altehrwürdigen Telefon mit Schnur (also mit Telefonkabel), ein so genanntes Mobilteil (DECT-Telefon) entwickelt wurde. Dieses schnurlosen Telefone können in jedes Zimmer gelegt werden, wo man sich gerade befindet. Auch die Nutzung auf dem Balkon ist nicht ausgeschlossen, weil die Funkfrequenz so ausgebaut ist, dass man mit dem Mobilteil bis zu 300 Meter von der Basisstation entfernt telefonieren kann.
Das ist gewiss ein sehr praktischer Nutzen, der durch die DECT-Telefone gestiftet wird, allerdings darf man eines nicht vergessen. Das Mobilteil sollte zumindest abends, wenn man schlafen geht, wieder auf die Basis gelegt werden, damit am folgenden Tag wieder ein voll aufgeladener Akku zur Verfügung steht. Wir das Aufladen der Energiequelle versäumt, können am folgenden Tag keine langen Gespräche mehr geführt werden. Die Akkus sind in der Tat so etwas wie die Achillesfersen der DECT-Telefone.
Klaus-Martin Meyer
km@telefon.de