Datum: 10.09.2010

Verbindungen in die Zukunft



Bei der modernen Elektroinstallation müssen heutzutage viele Aspekte berücksichtigt werden. So werden über die Elektroinstallation zahlreiche Funktionen und Daten transportiert. Dies hat zur Folge, dass die Installation von heute eventuell in einigen Jahren nicht mehr den Anforderungen der sich rasant ändernden Technik entspricht. So können beispielsweise die nachträgliche Installation von Lichtschaltern und Steckdosen, aber auch eines Datennetzwerkes oder einer Photovoltaikanlage die zusätzliche Verlegung von entsprechenden Installationsleitungen nötig machen. Es sollte daher bei der Neuinstallation oder Renovierung des Hauses oder der Wohnung auf ausreichende Flexibilität in der Elektroinstallation geachtet werden. Denn nur die vorausschauende Planung stellt eine jederzeit flexible Installation nach den eigenen Bedürfnissen sicher.

Veränderungen, Erweiterungen oder Anpassungen an die Elektroinstallation sind nur mit sehr hohem Kostenaufwand verbunden, da die Verlegung benötigter Installationsleitungen meist nur durch das Aufstemmen der Wände und Böden zu realisieren ist. Die bessere Wahl ist die von Anfang an vorausschauende Elektroinstallation. Wer in der Bauphase etwas mehr Planungsaufwand und Kapital investiert kann beruhigt in die Zukunft sehen. So ist die Verlegung von Leerrohren für die spätere Nachinstallation von Installationsleitungen in der Bauphase kaum aufwändiger als die Standardinstallation.

Leerrohre werden nach getaner Planung einfach in Wand, Decke und Boden verlegt und je nach Verlegeort verputzt oder beispielsweise unter dem Estrich verlegt. Sie ermöglichen dann das nachträgliche Einziehen der erforderlichen Installationsleitungen bequem mit Hilfe eines Zugdrahtes.

Autor: Moiken Jacobsen
service(at)elektro-und-mehr.de


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