Mit Zielsparfonds Rentenlücken schließen
War es in früheren Zeiten noch möglich, mit den Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung seinen gewohnten Lebensstandard in den Ruhestand hinüber zu retten, muss man in Zukunft wohl eher mit Versorgungslücken rechnen. Laut Prognosen werden bereits im Jahre 2030 lediglich 59 Prozent des Nettogehalts für den Ruhestand zur Verfügung stehen.
Wer darauf aber nicht verzichten will, sollte rechtzeitig damit beginnen, Vorsorge zu betreiben.
Der sicherheitsorientierte Sparer jedoch legt sein Geld überwiegend noch in Lebens- und Rentenversicherungen an oder trägt sein Geld auf ein Sparbuch, deren Verzinsung zum Teil unter der Inflationsrate liegt.
Dabei gibt es viele Möglichkeiten, sein Vermögen gewinnbringend anzulegen und insbesondere die Möglichkeit des Fondssparens zu nutzen, denn regelmäßiges Sparen mit Investmentfonds zahlt zu aus.
Dabei gilt die Regel: je länger, desto mehr kann gespart werden, dank Zinseszinseffekt.
Neben den konventionellen Fonds wie Aktien- oder Rentenfonds werden dem Anleger mittlerweile auch interessante Varianten angeboten, die sich als geeignete Alternative anbieten, sein Vermögen mit einem Wertzuwachs anlegen zu können.
Dabei handelt es sich um so genannte Zielsparfonds.
Diese erfreuen sich bereits im großen Umfang im Ausland einer wachsenden Beliebtheit und sind auch hierzulande auf dem besten Weg, sich zu etablieren.
Diese Fonds werden von den Gesellschaften in verschiedenen Varianten angeboten und funktionieren alle nach demselben Prinzip.
Entscheidend für die jeweilige Wahl eines Fonds ist der Zeitpunkt, zu dem das Geld benötigt wird. Je länger der Zeitpunkt noch entfernt liegt, desto offensiver werden die Fondsmanager in risikoreichere und zugleich chancenträchtigere Fonds anlegen.
Nähert sich jedoch das Laufzeitende, wird dagegen eine andere Strategie gefahren und sukzessive in Rentenanteile angelegt, die sich als risikoärmer erweisen.
Somit kann der Anleger davon profitieren, dass erst auf Risiko und dann auf Sicherheit gesetzt wird.
Die Höhe seiner Einlage steht in direktem Zusammenhang mit dem Bedarf, der im Ruhestand angestrebt wird und mit der zu erwartenden Lebenserwartung. Sinn macht es, monatliche Einzahlungen im Rahmen eines Sparplans vorzunehmen.
Autor:
Fondsexperten
Max Paul
http://www.fondsexperten.info/